Die vier wichtigsten Voraussetzungen für nachhaltiges Reisen

Wer die Welt besser kennenlernen möchte, für den gehört ohne jeden Zweifel das Reisen zu einer der wichtigsten Lebensqualitäten. Will man dabei auch auf den Erhalt der Natur und die Schonung der Umwelt achten, so sollte man möglichst umweltschonend Reisen. Unter dem Stichwort des nachhaltigen Reisens werden deshalb zuletzt immer wieder Tipps für bewusstes Reisen gegeben. Die Schönheit unserer Umwelt soll schließlich auch für die Generationen erhalten bleiben, die nach uns kommen und in den kommenden Jahren in die Spuren unserer Reise treten.

Ein Mikrofaser-Handtuch hilft in vielen Lebenslagen – auf nachhaltige Weise

Auf Reisen werden immer wieder Mikrofaser-Handtücher oder andere Stoffmaterialien benötigt – und das für ganz verschiedene Zwecke.

Es gehört zum Alltag, seinen Körper nach dem Duschen abzutrocknen, dass nasse Flächen abgerieben, Geschirr getrocknet oder Schmutz von Flächen entfernt werden muss. Manchmal wird auch schlicht ein Tuch benötigt, um den Verschluss einer fest verschlossenen Flasche öffnen zu können (auch zu bei Enteckerlust.Tips/Mikrofaser-Handtuch)

Wer keine Papiertücher verwenden und nach einmaliger Nutzung auf den Müll werfen möchte, greift auf ein nachhaltig nutzbares Tuch zurück. Das für solche Zwecke genutzte Tuch sollte jedoch von guter Qualität sein. Es sollte auch bei mehrfacher Nutzung noch seinen Dienst leisten, angenehm in der Hand liegen und einigermaßen schnell trocknen. Ansonsten haben Reisende damit auf lange Sicht keine Freude. Ein schlechtes Tuch kann unangenehm in der Hand liegen oder in nassem Zustand im Rucksack zu muffeln beginnen. Generell bietet sich für die Nutzung dann doch der Kauf eines hochwertigeren Tuchs an. Es gibt Mikrofasertücher, die entsprechende Qualitäten bieten.

Pandoo Bambus Mikrofaser Handtuch

pandoo mikrofaser handtuchDas Mikrofaser Handtuch von Pandoo Bambus erfüllt alle notwendigen Voraussetzungen, um auf kurzen oder langen Reisen ein ganz hervorragender Begleiter zu sein. Der Stoff ist ansehnlich gestaltet und er liegt wunderbar weich in der Haut. Mit seinen 240 Gramm lässt es sich leicht im Koffer oder Rucksack verstauen. Sein größter Vorteil ist jedoch, dass das Material besonders schnell und angenehm trocknet an der Luft trocknet. Auch im leicht feuchten Zustand fühlt es sich nie unangenehm an.

Den Transport gut planen und sich um bequeme Essensversorgung kümmern

Ein weiterer wichtiger Faktor für nachhaltiges Reisen ist der Transport. Wer seine ökologischen Fußspuren möglichst klein halten möchte, reist eher am Boden als in der Luft und ist mit Freunden unterwegs. Um gut voranzukommen achtet man dabei auf ein geringes Gepäck. Die Getränke- und Essensversorgung sollte dabei jedoch nicht ausgespart werden. Es ist im Allgemeinen nachhaltiger, sich entsprechend zu versorgen als unterwegs auf abgepackte Produkte zurückgreifen zu müssen, die wiederum mit Müll verbunden sind. Wer wiederum auf Mehrwegbecher statt auf Alufolie als Verpackung für das eigene Essen zurückgreift, reist weit nachhaltiger und verpackt sein Essen bewusst praktisch.

Teekanne und Mehrwegbehälter

mehrwegbehälterEine klassische Teekanne und Mehrwegbehälter sollten deshalb bei Reisen immer an Bord sein. In der Teekanne lässt sich – je nach Temperatur – auch Wasser transportieren. Beide Flüssigkeiten sind ein günstiges und nachhaltiges Getränk. In Mehrwegbehältern wiederum lässt sich Essen aus der Region vor Ort mitnehmen. Auf der Reise können so gezielt die Speisen und Nahrungsmittel gekostet werden, die es in der Region gibt. Das Produkt, das hier gegenwärtig stark nachgefragt ist, sind Mehrwegbehälter aus Bambus-Faser. Diese ist wasserfest und stabil aber auch biologisch abbaubar.

Gute Hygiene und ein gutes Körpergefühl

Damit ein Urlaub auch entspannend ist, möchte man mit einem guten Körpergefühl unterwegs sein. Richtige Hygiene ist dafür eine ganz wesentliche Voraussetzung. Damit dafür nicht ein unnötiges Maß an Plastik anfällt oder ein großer Beutel mit Hygieneartikeln mitgeschleppt werden muss, gibt es spezielle Produkte für die Reise. Sie passen gut ins Handgepäck und können auch bei geringerer Wasserzufuhr effizient eingesetzt und anschließend praktisch wieder eingepackt werden. Wer hier auf eine gute Produktion ganz ohne Silikone achtet, hat auch qualitativ ein hochwertiges Produkt an der Hand. Die Shampoo-Seife lässt sich übrigens flexibel auch als Seife einsetzen und damit flexibel für unterschiedliche Funktionen nutzen.

Haarseife kann das Shampoo auf der Reise ersetzen

Eine hochwertige Haarseife aus Bioproduktion kann auf Reisen nützlicher sein als ein Shampoo aus der Plastikflasche. Die Haarseife ist in der Regel handlich und klein. Sie kann in einer entsprechenden Hülle bequem transportiert werden. Bei Bedarf für eine Haarwäsche lässt sich diese schnell und bequem nutzen. Ein Vorteil dabei: Mit ein wenig Übung lässt sich diese Variante der Haarwäsche problemlos auch bei geringerer Wasserzufuhr nutzen.

In der Region ankommen – und sein Verhalten anpassen

Wer nachhaltig Reisen möchte, sollte im Urlaub bewusst in der Region ankommen. Dies betrifft einerseits die eigenen Essensgewohnheiten. Es ist immer umweltbewusster, wenn Früchte aus der Region gegessen werden, als etwa Bioprodukte aus anderen Ländern oder Fleisch, das von der Produktion her einen weiten Weg genommen hat. Zum anderen sind damit auch die Transportmittel gemeint. Wer sich an die örtlichen Möglichkeiten des Verkehrs anpasst, nutzt auf diese Weise Verkehrsmittel, die von vielen anderen Menschen auch bereits genutzt werden. Das beugt zusätzlichem Benzinverbrauch vor. Sowohl das bewusste Essen wie auch die Nutzung der vorhandenen Verkehrswege sorgen übrigens dafür, dass Reisende sich eher mit der Region bekannt machen. Damit sorgt nachhaltiges Reisen dafür, dass Reisende auch mehr von der Welt erleben.

Informieren und das Gespräch mit Ortsansässigen suchen

Für die nachhaltige Reise ist somit die Kontaktsuche vor Ort ein wichtiger Tipp. Sie erlaubt es, dass man mit den einheimischen Spezialitäten bekannt gemacht wird und dabei auch in den ein oder anderen regionalen Geheimtipp eingeweiht wird. Sofern auf eine gut abgesicherte Versorgung gebaut wird, kann heute aber auch eine Reihe von Reiseanbietern genutzt werden, die gezielt nachhaltiges Reisen anbieten.

Fazit

Wer sich mit den richtigen Produkten ausstattet und mit offenem Geist durch die Welt geht, kann diese neu kennenlernen. Nachhaltiges Reisen muss keine Einschränkungen nach sich ziehen, sondern kann im Gegenteil besonderen Komfort bieten.

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Wie ist eigentlich der Stand des Waldsterbens in Deutschland?

Hallo ihr Lieben! Nachdem es zuletzt um Beispiele ging, wie sich die Natur selbst heilen kann, möchte ich heute etwas über den aktuellen Stand des Waldsterbens erzählen. Ebenfalls möchte ich dazu aufrufen das jeder von Euch seiner Pflicht nachkommt und bewusst Möbel einkauft. – Doch dazu mehr am Ende meines Textes. Viel Spaß beim Lesen!

Stirbt unser Wald? Alarmierende Fakten lassen aufhorchen

Schon in den 1980er Jahren prophezeiten Professoren und Forstexperten, dass die ersten großen Wälder im Laufe der folgenden 5 Jahre sterben sollten. Kaum ein Thema aus dem Bereich Umwelt hat für so viele Schlagzeilen und Ängste gesorgt wie das Waldsterben. Auch wenn die Thematik heute „vom Tisch“ scheint, zeigen die Fakten eine beängstigende Tendenz auf und sprechen dafür, dass der deutsche Wald krank ist.

Waldschäden sind nicht von der Hand zu weisen

Wir benötigen den Wald, der die Luft säubert und Pflanzen, sowie Tieren eine Heimat bietet. Doch wenn Sie die Wälder entlang der viel befahrenen Autobahnen und Schnellstraßen betrachten, ragen zahlreiche Bäume beinahe kahl in den Himmel und wirken vertrocknet, vergessen. Die Ursachen sind vielseitig und lassen sich unter einem Schlagwort, der Umweltverschmutzung, zusammenfassen. Immer mehr Autos bedeuten immer mehr Emission, die voranschreitende Wirtschaft mit immer mehr Industrie trägt ebenfalls einen großen Anteil zum Waldsterben bei. Es sind nicht die Insekten wie Borkenkäfer oder Spinnmilben, die den Wald dermaßen schädigen, dass er zu sterben droht. Die Primärursache für Waldschäden liegen in der Natur des Menschen und in dessen Drang nach mehr Komfort und Bequemlichkeit begründet. Die Infrastruktur wächst, was zur Folge hat, dass die Wälder weichen und gesunde Baumbestände zugunsten einer neuen Industriehalle oder eines Gewerbegebiets, einer Autobahn oder einer Verbindungsstrecke zwischen zwei Ortschaften weicht. Doch auch das ist nur in kleiner Teil der Ursachen, die für die voranschreitenden Waldschäden und somit für das Waldsterben verantwortlich sind. Während die Bundesregierung in 2012 von einer Erholung der Wälder sprach, kam der Bund für Umweltschutz bei seiner Überprüfung zu einem anderen Ergebnis. Zum Beispiel weisen 8 von 10 deutschen Eichen, sowie 5 von 10 Buchen ein erschreckendes Krankheitsbild auf.

Kann der Wald noch gerettet werden?

Die Wald Retter
Zusammen retten wir den Wald

Fraß- und Mehltauschäden sind ein natürlicher Faktor, der den Wald zwar schädigt, aber nicht für die enorme Gefahr des Waldsterbens sorgt. Vielmehr sollte die Bodenqualität, verunreinigt durch die starke Emission durch den Verkehr und die Landwirtschaft Sorge bereiten. Auch die Orientierung auf Monokulturen ist eine Ursache, die im Hinblick auf Waldschäden nicht ohne Folgen bleibt. Reine Fichten- und Kiefernforste sind instabil und artenarm, wodurch sich die Anfälligkeit für Käferbefall und Sturmschäden steigert. Ebenso spielt die Klimaerwärmung, die ebenfalls durch menschliche Einwirkung begünstigt wird, eine Rolle und beeinflusst den Zustand deutscher Wälder spürbar. Im Zuge der Energieersparnis und Orientierung auf erneuerbare Ressourcen als Brennstoff werden Wälder abgeholzt und die natürliche Düngung des Bodens verhindert, da kein Restholz im Wald verbleibt und die natürliche Humusbildung erzeugen kann. Giftige Stickoxide und Ammoniak, sowie ein hoher Anteil von Ozon in der Luft dringen in die Böden ein und wirken sich auf das Wachstum und die Gesundheit der Bäume, wie auch auf die Qualität des Grundwassers aus. Stürme, enorme Hitze und Trockenheit sowie Insektenbefall sind nur ein kleiner Teil der äußeren Einflüsse, die neben der Luftverschmutzung einen Beitrag zum Waldsterben leisten. Der deutsche Wald kann trotz voranschreitender Erkrankung gerettet werden, wenn sich die Politik auf eine waldfreundliche Verkehrs- und Klimapolitik berufen würde.

Fazit: Jeder Einzelne kann helfen und mit seiner umweltfreundlichen Orientierung gegen das Waldsterben wirken. Auch wenn Ihr persönlicher Beitrag nur klein ist, in dem Sie zum Beispiel auf Brennholz aus Buchenwäldern verzichten oder nachhaltige und langlebige Möbel aus Holz kaufen, bewirkt er viel. Jeder gepflanzte Baum fördert die Neuentwicklung der Wälder, vor allem, wenn Sie sich nicht auf Monokulturen beziehen und dem Wald die Chance auf Artenvielfalt gönnen. Der Erhalt natürlicher, wilder Wälder steht im Hinblick auf die Aufhaltung des Waldsterbens im Vordergrund. Der deutsche Wald ist von einer Erholung oder Verbesserung seines Zustandes weit entfernt. Wenn die Veränderungen durch die Politik und jeden einzelnen Bürger nicht zeitnah erfolgen, wird sich das Waldsterben nicht mehr aufhalten lassen. Noch gibt es Chancen, die Sie und jeder Bürger des Landes durch eine naturschützende Ausrichtung steigern können.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/umweltschutz-was-wurde-aus-dem-waldsterben-a-1009580.html
http://www.bund.net/themen_und_projekte/naturschutz/wald/waldsterben/

Mit einem Gewächshaus zum umweltfreundlichen-Selbstversorger

Hallo ihr lieben, zuletzt habe ich noch von einer genialen Gewächshaus-Entdeckung geschrieben und erklärt das wir noch viel von der Natur lernen können und heute geht es um praktischen Umweltschutz.

Nahrung selbst produzieren – Mehr Gesundheit – Gut für die Natur

Warum ein Gewächshaus ein guter Schritt in die richtige Richtung ist

Hast du dich schon einmal gefragt wie viel Abgase entstehen müssen, damit du dein Brot, Gemüse, Fleisch, Obst etc. im Supermarkt kaufen kannst?

 

4 Tonnen CO2 pro Person (in einem Jahr)!

So hoch sind die CO2 Emissionen pro Bundesbürger, die für sein Essen entstehen.

Insgesamt kommen wir sogar auf 10 Tonnen, wenn man die Mobilität, Heizung, Strom, Infrastruktur und sonstigen Konsum berücksichtigen. (Quelle: http://www.klima-sucht-schutz.de/)

Eigenproduktion mit einem Gewächshaus reduziert die CO2 Emission

Ein Gewächshaus kann dazu beitragen das wir diese Emissionen für uns reduzieren.

Da jedes Handeln auch politischer Natur ist möchte ich euch bitten ein Gewächshaus in Erwägung zu ziehen. Selbst ohne das geringste Vorwissen ist es heutzutage extrem einfach, sich das nötige Wissen dazu anzueignen. Websites wieder Gewaechshaus-Ratgeber.info sind dafür perfekt geeignet.

Auf dieser Ratgeber Seite erfahrt ihr welche Pflanzen ihr anbauen könnt, wie der Anbau funktioniert, was man dafür braucht, wie teuer es ist, welche Vor-und Nachteile es hat, woran man Qualität erkennt und welche Arten es gibt.

Bei mir hat alles Angefangen als ich ein Gewächshaus kaufen kaufen wollte. Da ich bereits die beängstigenden Klimadaten kannte, wollte ich umgehend etwas tun. Ich habe Zwei Tage gebraucht bis ich mich in das Thema eingelesen hatte und verfolge auch heute einige Gartenblogs.

Letztendlich habe ich mir für den Beginn ein Foliengewächshaus gekauft  und den Kauf bis heute nicht bereut.

Wofür ist das Foliengewächshaus?

Es dient der Kultivierung von empfindlichen Pflanzen, die auf Wärme angewiesen sind und noch geschützt werden müssen.  Heute pflanze ich darin Tomaten, Paprika und Gurken an. Das sind die Gemüsesorten die ich am liebsten esse und für die sonst unnötig viele Kilometer gefahren wird. Meist werden diese Gemüsesorten nämlich aufwendig aus Spanien geholt, dass möchte ich natürlich verhindern.

Zudem gibt es eine Vor-Saison in der es darum geht Jungpflanzen aufzupäppelnd, damit sie, wenn es warm genug ist auch überleben. Das sollte man zum Beispiel mit Bohnen, Salat, Poree und Kohl machen.

Ab Ende März kann es benutzt werden. Davor sollte man lieber ein normales Gewächshaus nehmen.

Somit konnte ich schon aktiv dazu beitragen, dass mein CO2 Emissionswert gesunken ist.

 

Warum ist ein Gewächshaus gut für die Gesundheit?

Es ist nicht nur einfach gut für unsere Gesundheit sondern auch für die der Tiere und Pflanzen selbst. Fangen wir aber an mit dem Menschen.

 

Die Gesundheit des Menschen

Lernen am Beispiel ist hier die Devise. Statistiken sollen uns die klare Sicht auf die Dinge vernebeln, so wie Bauern dies mit Pestiziden auf ihren Feldern tun müssen.  Bauern leiden nämlich am schlimmsten unter den Einsatz und haben dadurch gehäuft berufsbedingte chronische Hauterkrankungen, Krebs und andere Folgen.

Jahr für Jahr soll die Produktion von Obst und Gemüse immer günstiger sein, darum müssen viele Pestizide eingesetzt werden. Das hat die Folge, dass auch die Grenzwerte für Pestizide in der Ernte immer wieder gesenkt werden müssen. „Wissenschaftlich“ wird uns dann vernebelt was gut für uns ist und wir essen das auch noch…

Ich möchte da jedenfalls nicht mehr komplett mitmachen und beziehe daher bereits schon viel aus meinem Gewächshaus.

Die Gesundheit der Tiere

Das Bienensterben hat einige Ursachen. Zum einem ist die Industrielle-Zwangsarbeit der Bienen, zum anderen die Kreuzung der Bienenvölker (dadurch erfolgen Krankheiten) und zum anderen zu einem erheblichen Teil die Pestizide.

Ich habe bereits von einer natürlichen Selbstregulierung der Natur gesprochen, aber die kann leider nicht geschehen, wenn wir den Tieren den Boden, von dem sie leben und uns leben lassen, nehmen.

Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben. Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, kein Mensch mehr.

Albert Einstein

 

Die Gesundheit der Natur

Monsanto bringt immer neue Pflanzen auf den Markt. Sie wachsen deutlich schneller, produzieren selbst Insektizide (!!!!) und dass mit Abstand schlimmste ist, dass sie sich verbreiten. Das ist so schlimm, da sie normale Pflanzen damit bedrohen, da sie diese Widerstandsfähigkeiten nicht haben und es sowohl Tier und Mensch bedroht.

Ich hoffe der kleine Beitrag über mein Gewächshaus-Vorhaben und der Exkurs zum Thema Gesundheit haben euch gefallen! Welche Gedanken habt ihr zu dem Thema?

Der Lotuseffekt – Die Gewächshaus-Entdeckung

Von der Natur – Mein Ausflug ins Gewächshaus (Botanischer Garten)

Wir haben noch so viel von der Natur zu lernen, auch das sollte uns ein Grund sein sie zu schützen.

 

Wer kennt ihn nicht, den in einem Botanischen-Gewächshaus entdeckten

Lotuseffekt

 

Der Wissenschaftler Wilhelm Barthlott entdeckte diesen Effekt. Eigentlich wollte er anhand der Oberflächenstrukturen von Blättern deren Verwandtschaft miteinander feststellen. Dabei stieß er auf etwas faszinierendes.  Die Wissenschaft hätte bis dahin nie an die gleich genannte Erkenntnis gedacht und es klingt erstmal auch unlogisch!

Längst hat es den Weg in unsere Haushalte gefunden und  ist eine der genialsten Entdeckungen überhaupt.

 

DER LOTUSEFFEKT

Bis zu Barthlotts Entdeckung nahm die Wissenschaft an, dass eine glatte Oberfläche schmutzabweisender ist als eine raue. Doch tatsächlich ist das nur bedingt so!

 

Klar lässt sich ein Autositz mit Stoffsitzen schlechter von Schokolade befreien, als eine glatte Holz-Tischplatte. Aber der Denkfehler liegt im mikroskopisch kleinem Detail.

 

Beim Reinigen der Pflanzen in dem botanischen Gewächshaus stellte er fest, dass es Pflanzen gab an denen der Dreck nur so abperlte.

Selbst Farbstoffe, die wir wochenlang nicht von unseren Händen bekommen würden, schafften es nicht an den Blättern kleben zu bleiben. Bei genauerem Betrachten der Oberflächenstruktur erkannte er, dass nur wenige Millionstel Millimeter Unebenheiten dafür sorgen, dass Wasser und Schmutz auf den Blättern einfach ablaufen.

Damit widersprach seine Erkenntnis dem bisherigen Dogma:

„Je glatter eine Oberfläche, desto leichter ist sie zu reinigen.“

 

Wieder ein großartiges Beispiel zum Thema Selbstreinigung, welches ich bereits in meinem Artikel über die Pflanze Wunder-Segge angesprochen hatte.

Durch diese Technik (Bionik) ist selbst der rote Farbstoff Sudan3 (mit dem Geldscheine markiert werden) einfach rückstandlos entfernbar.

Wie kann das sein?

Unter dem Rastermikroskop kann man derartige Gewächshaus-Pflanzen bis ins kleinste Detail erforschen. Das Interessante dabei ist, dass es, wie eben angedeutet, winzigste Unebenheiten sind, die den Dreck so abweisen.

Saugnapf

 Ich stelle mir das wie ein Saugnapf vor… Wenn auf einer glatten Oberfläche Dreck klebt, so ist es wie bei einem Saugnapf. Er klebt nur, wenn die Oberfläche glatt ist und die Luft (ohne durch die nicht vorhandenen Unebenheiten) nicht entweichen kann.

 

Diese Technik lässt sich heute schon über die Nanotechnologie anwenden.

Längst gibt es Pfannen in unserer Küche, mit einer Oberflächenstruktur, die dem der Lotusblüte nachempfunden ist.

Jeder von uns weiß wie leicht diese Pfannen zu reinigen sind und wie sehr der Abwasch nun vereinfacht wird.  Übrigens ließ der Wissenschaftler seine Entdeckung patentieren und demonstrierte erfolgreich verschiedene Anwendungsmöglichkeiten in der Geschirrindustrie. Vorstellbar sind aber alle Industriezweige.

Stellt euch einmal vor, was damit möglich wäre. Scheiben die sich nur mit Wasser abspülen und säubern lassen, Toiletten die sozusagen immer rein sind, Kühlschränke und und und. Diese Technologie ist so vielseitig, da sie den Verzicht auf Reinigungschemie ermöglicht.

Kein scharfes Fensterreinigungsmittel mehr… Wasser genügt, nicht mal hinterher wischen müsste man.

Wie man in dem Video sieht, ist die Bionik etwas von denen wir Menschen noch sehr viel lernen können!

Welche Anwendungsmöglichkeiten fallen euch ein? Schreibt mir eure kreativen Ideen in die Kommentare!

Natur reinigt Natur – Am Beispiel eines Gartenteichs

Ich habe lange überlegt wovon ich als erstes schreibe und dann kam ich auf den fabelhaften Gedanken, der mich bei dieser mcpfe.org so antreibt …

 

 

Es geht um ein Prinzip was wir aus dem eigenen Körper kennen oder auch von der Miesmuschel… Schon eine Idee was ich meinen könnte?

Genau! Die Selbstreinigung

Selbstreinigung

Fangen wir beim menschlichen Körper an. Beim Rauchen vergiften viele Menschen sich selbst, doch schon nach zwei Wochen Verzicht, fängt der Schaden an sich zurückzubilden. Ein wundervolles Prinzip hier beschrieben.

 

oder

Ebenso oder noch viel schöner ist das Prinzip der sich selbst reperierenden Natur. Die Miesmuschel ist ein tolles Beispiel dafür und verdient wirklich nicht das „Mies“ im Namen. Sie filtert schmutziges Wasser und macht es dadurch rein und besser für andere Lebewesen.  Seht Euch unbedingt das Video dazu an. Es ist verblüffend was dort passiert. Etwas ähnliches werde ich Euch gleich über meinen Gartenteich erzählen (Ein Beispiel aus der Pflanzenwelt).


Das Prinzip der Selbstregulierung/Teamplays/Homeoösthase etc.

 

Ich habe einen großen Garten und mit sehr viele Pflanzen darin, die in einem biologischen Gleichgewicht miteinander leben. Nahezu alle meine Pflanzen beziehen ihr Wasser aus meinem Gartenteich. Gleichzeitig ist er sogar so angelegt, dass er im Sommer durch die Pflanzen mit Schatten geschützt wird und nicht deshalb austrocknet. – Ein Paradies für Pflanzen und Tiere

Leider haben Gartenteiche die Angewohnheit schnell zu verschmutzen. Ich glaube jeder Teichbesitzer kennt das. Sobald die Pollen wieder in der Luft sind weiß man eigentlich das sie schon bald den Gartenteich komplett grün gemacht haben. Algenwachstum ist einfach furchtbar! Der Grund dafür ist das geringe Konzentration an Phosphor schon eine Eigengüter auslösen

 

 

Genau hier fing meine Lösungssuche an

Eine Reinigung ist definitiv notwendig und dass schönste wäre doch wenn die Natur auch in diesem Fall alles von alleine löst!

Doch bei technischen Lösungen wird auch immer in die Natur eingegriffen. Mal mehr mal weniger. Ich wollte jedenfalls nicht das auch nur ein Lebewesen in meiner Gartenpumpe landet.

Ich habe über eine erstaunliche Pflanze gelesen, die am Teichrand gepflanzt werden kann und den Gartenteich von selbst reinigt. Das Wasser wurde durch sie so sauber, dass es sogar in meinem Gewächshaus verwendet wird. Die Pflanze heißt Wunder-Segge (lateinisch: Carex appropinquata).

https://de.wikipedia.org/wiki/Schwarzschopf-Segge

 

So wird sie verwendet

Ihre Staude muss einfach im Flachwasserbereich, also direkt am Teichrand eingepflanzt werden. Von dort aus sagt sie Nährstoffe der Algenblüte direkt aus dem Wasser, so das alles immer schön sauber bleibt. Als ich dies gemacht habe konnte ich feststellen, dass das Wasser meines Gartenteichs immer sauer blieb. Selbst eine Solarpumpe war nicht mehr notwendig.

Ich habe sieben dieser Pflanzen an meinen Teich gesetzt und bereits nach einer Woche konnte ich jeden einzelnen Stein am Grund erkennen. Zudem hat es aufgehört zu regnen und auch kleine Frösche und andere Wasserlebewesen sind wieder zu sehen.

Die Lösung ist noch nicht perfekt aber natürlich

 


Das Ganze klappt leider nur solange die Pollenbelastung nicht so hoch ist. Die Wunder-Segge hat leider auch ein Limit! An dieser Stelle interessiert es mich besonders wie ihr das macht! Was für eine Pumpe verwendet ihr, oder welche Strategien verfolgt ihr damit euer Gartenteich immer effektiv sauber bleibt?