Mit einem Gewächshaus zum umweltfreundlichen-Selbstversorger

Hallo ihr lieben, zuletzt habe ich noch von einer genialen Gewächshaus-Entdeckung geschrieben und erklärt das wir noch viel von der Natur lernen können und heute geht es um praktischen Umweltschutz.

Nahrung selbst produzieren – Mehr Gesundheit – Gut für die Natur

Warum ein Gewächshaus ein guter Schritt in die richtige Richtung ist

Hast du dich schon einmal gefragt wie viel Abgase entstehen müssen, damit du dein Brot, Gemüse, Fleisch, Obst etc. im Supermarkt kaufen kannst?

 

4 Tonnen CO2 pro Person (in einem Jahr)!

So hoch sind die CO2 Emissionen pro Bundesbürger, die für sein Essen entstehen.

Insgesamt kommen wir sogar auf 10 Tonnen, wenn man die Mobilität, Heizung, Strom, Infrastruktur und sonstigen Konsum berücksichtigen. (Quelle: http://www.klima-sucht-schutz.de/)

Eigenproduktion mit einem Gewächshaus reduziert die CO2 Emission

Ein Gewächshaus kann dazu beitragen das wir diese Emissionen für uns reduzieren.

Da jedes Handeln auch politischer Natur ist möchte ich euch bitten ein Gewächshaus in Erwägung zu ziehen. Selbst ohne das geringste Vorwissen ist es heutzutage extrem einfach, sich das nötige Wissen dazu anzueignen. Websites wieder Gewaechshaus-Ratgeber.info sind dafür perfekt geeignet.

Auf dieser Ratgeber Seite erfahrt ihr welche Pflanzen ihr anbauen könnt, wie der Anbau funktioniert, was man dafür braucht, wie teuer es ist, welche Vor-und Nachteile es hat, woran man Qualität erkennt und welche Arten es gibt.

Bei mir hat alles Angefangen als ich ein Gewächshaus kaufen kaufen wollte. Da ich bereits die beängstigenden Klimadaten kannte, wollte ich umgehend etwas tun. Ich habe Zwei Tage gebraucht bis ich mich in das Thema eingelesen hatte und verfolge auch heute einige Gartenblogs.

Letztendlich habe ich mir für den Beginn ein Foliengewächshaus gekauft  und den Kauf bis heute nicht bereut.

Wofür ist das Foliengewächshaus?

Es dient der Kultivierung von empfindlichen Pflanzen, die auf Wärme angewiesen sind und noch geschützt werden müssen.  Heute pflanze ich darin Tomaten, Paprika und Gurken an. Das sind die Gemüsesorten die ich am liebsten esse und für die sonst unnötig viele Kilometer gefahren wird. Meist werden diese Gemüsesorten nämlich aufwendig aus Spanien geholt, dass möchte ich natürlich verhindern.

Zudem gibt es eine Vor-Saison in der es darum geht Jungpflanzen aufzupäppelnd, damit sie, wenn es warm genug ist auch überleben. Das sollte man zum Beispiel mit Bohnen, Salat, Poree und Kohl machen.

Ab Ende März kann es benutzt werden. Davor sollte man lieber ein normales Gewächshaus nehmen.

Somit konnte ich schon aktiv dazu beitragen, dass mein CO2 Emissionswert gesunken ist.

 

Warum ist ein Gewächshaus gut für die Gesundheit?

Es ist nicht nur einfach gut für unsere Gesundheit sondern auch für die der Tiere und Pflanzen selbst. Fangen wir aber an mit dem Menschen.

 

Die Gesundheit des Menschen

Lernen am Beispiel ist hier die Devise. Statistiken sollen uns die klare Sicht auf die Dinge vernebeln, so wie Bauern dies mit Pestiziden auf ihren Feldern tun müssen.  Bauern leiden nämlich am schlimmsten unter den Einsatz und haben dadurch gehäuft berufsbedingte chronische Hauterkrankungen, Krebs und andere Folgen.

Jahr für Jahr soll die Produktion von Obst und Gemüse immer günstiger sein, darum müssen viele Pestizide eingesetzt werden. Das hat die Folge, dass auch die Grenzwerte für Pestizide in der Ernte immer wieder gesenkt werden müssen. „Wissenschaftlich“ wird uns dann vernebelt was gut für uns ist und wir essen das auch noch…

Ich möchte da jedenfalls nicht mehr komplett mitmachen und beziehe daher bereits schon viel aus meinem Gewächshaus.

 

Die Gesundheit der Tiere

Das Bienensterben hat einige Ursachen. Zum einem ist die Industrielle-Zwangsarbeit der Bienen, zum anderen die Kreuzung der Bienenvölker (dadurch erfolgen Krankheiten) und zum anderen zu einem erheblichen Teil die Pestizide.

Ich habe bereits von einer natürlichen Selbstregulierung der Natur gesprochen, aber die kann leider nicht geschehen, wenn wir den Tieren den Boden, von dem sie leben und uns leben lassen, nehmen.

Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben. Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, kein Mensch mehr.

Albert Einstein

 

Die Gesundheit der Natur

Monsanto bringt immer neue Pflanzen auf den Markt. Sie wachsen deutlich schneller, produzieren selbst Insektizide (!!!!) und dass mit Abstand schlimmste ist, dass sie sich verbreiten. Das ist so schlimm, da sie normale Pflanzen damit bedrohen, da sie diese Widerstandsfähigkeiten nicht haben und es sowohl Tier und Mensch bedroht.

 

Ich hoffe der kleine Beitrag über mein Gewächshaus-Vorhaben und der Exkurs zum Thema Gesundheit haben euch gefallen! Welche Gedanken habt ihr zu dem Thema?


Lotuseffekt

Der Lotuseffekt – Die Gewächshaus-Entdeckung

Von der Natur – Mein Ausflug ins Gewächshaus (Botanischer Garten)

Wir haben noch so viel von der Natur zu lernen, auch das sollte uns ein Grund sein sie zu schützen.

 

Wer kennt ihn nicht, den in einem Botanischen-Gewächshaus entdeckten

Lotuseffekt

 

Der Wissenschaftler Wilhelm Barthlott entdeckte diesen Effekt. Eigentlich wollte er anhand der Oberflächenstrukturen von Blättern deren Verwandtschaft miteinander feststellen. Dabei stieß er auf etwas faszinierendes.  Die Wissenschaft hätte bis dahin nie an die gleich genannte Erkenntnis gedacht und es klingt erstmal auch unlogisch!

Längst hat es den Weg in unsere Haushalte gefunden und  ist eine der genialsten Entdeckungen überhaupt.

 

DER LOTUSEFFEKT

Bis zu Barthlotts Entdeckung nahm die Wissenschaft an, dass eine glatte Oberfläche schmutzabweisender ist als eine raue. Doch tatsächlich ist das nur bedingt so!

 

Klar lässt sich ein Autositz mit Stoffsitzen schlechter von Schokolade befreien, als eine glatte Holz-Tischplatte. Aber der Denkfehler liegt im mikroskopisch kleinem Detail.

 

Beim Reinigen der Pflanzen in dem botanischen Gewächshaus stellte er fest, dass es Pflanzen gab an denen der Dreck nur so abperlte.

Selbst Farbstoffe, die wir wochenlang nicht von unseren Händen bekommen würden, schafften es nicht an den Blättern kleben zu bleiben. Bei genauerem Betrachten der Oberflächenstruktur erkannte er, dass nur wenige Millionstel Millimeter Unebenheiten dafür sorgen, dass Wasser und Schmutz auf den Blättern einfach ablaufen.

Damit widersprach seine Erkenntnis dem bisherigen Dogma:

„Je glatter eine Oberfläche, desto leichter ist sie zu reinigen.“

 

Wieder ein großartiges Beispiel zum Thema Selbstreinigung, welches ich bereits in meinem Artikel über die Pflanze Wunder-Segge angesprochen hatte.

Durch diese Technik (Bionik) ist selbst der rote Farbstoff Sudan3 (mit dem Geldscheine markiert werden) einfach rückstandlos entfernbar.

Wie kann das sein?

Unter dem Rastermikroskop kann man derartige Gewächshaus-Pflanzen bis ins kleinste Detail erforschen. Das Interessante dabei ist, dass es, wie eben angedeutet, winzigste Unebenheiten sind, die den Dreck so abweisen.

Saugnapf

 Ich stelle mir das wie ein Saugnapf vor… Wenn auf einer glatten Oberfläche Dreck klebt, so ist es wie bei einem Saugnapf. Er klebt nur, wenn die Oberfläche glatt ist und die Luft (ohne durch die nicht vorhandenen Unebenheiten) nicht entweichen kann.

 

Diese Technik lässt sich heute schon über die Nanotechnologie anwenden.

Längst gibt es Pfannen in unserer Küche, mit einer Oberflächenstruktur, die dem der Lotusblüte nachempfunden ist.

Jeder von uns weiß wie leicht diese Pfannen zu reinigen sind und wie sehr der Abwasch nun vereinfacht wird.  Übrigens ließ der Wissenschaftler seine Entdeckung patentieren und demonstrierte erfolgreich verschiedene Anwendungsmöglichkeiten in der Geschirrindustrie. Vorstellbar sind aber alle Industriezweige.

Stellt euch einmal vor, was damit möglich wäre. Scheiben die sich nur mit Wasser abspülen und säubern lassen, Toiletten die sozusagen immer rein sind, Kühlschränke und und und. Diese Technologie ist so vielseitig, da sie den Verzicht auf Reinigungschemie ermöglicht.

Kein scharfes Fensterreinigungsmittel mehr… Wasser genügt, nicht mal hinterher wischen müsste man.

Wie man in dem Video sieht, ist die Bionik etwas von denen wir Menschen noch sehr viel lernen können!

Welche Anwendungsmöglichkeiten fallen euch ein? Schreibt mir eure kreativen Ideen in die Kommentare!


Mein Garten

Natur reinigt Natur – Am Beispiel eines Gartenteichs

Ich habe lange überlegt wovon ich als erstes schreibe und dann kam ich auf den fabelhaften Gedanken, der mich bei dieser mcpfe.org so antreibt …

 

 

Es geht um ein Prinzip was wir aus dem eigenen Körper kennen oder auch von der Miesmuschel… Schon eine Idee was ich meinen könnte?

Genau! Die Selbstreinigung

Selbstreinigung

Fangen wir beim menschlichen Körper an. Beim Rauchen vergiften viele Menschen sich selbst, doch schon nach zwei Wochen Verzicht, fängt der Schaden an sich zurückzubilden. Ein wundervolles Prinzip hier beschrieben.

 

oder

Ebenso oder noch viel schöner ist das Prinzip der sich selbst reperierenden Natur. Die Miesmuschel ist ein tolles Beispiel dafür und verdient wirklich nicht das „Mies“ im Namen. Sie filtert schmutziges Wasser und macht es dadurch rein und besser für andere Lebewesen.  Seht Euch unbedingt das Video dazu an. Es ist verblüffend was dort passiert. Etwas ähnliches werde ich Euch gleich über meinen Gartenteich erzählen (Ein Beispiel aus der Pflanzenwelt).


Das Prinzip der Selbstregulierung/Teamplays/Homeoösthase etc.

 

Ich habe einen großen Garten und mit sehr viele Pflanzen darin, die in einem biologischen Gleichgewicht miteinander leben. Nahezu alle meine Pflanzen beziehen ihr Wasser aus meinem Gartenteich. Gleichzeitig ist er sogar so angelegt, dass er im Sommer durch die Pflanzen mit Schatten geschützt wird und nicht deshalb austrocknet. – Ein Paradies für Pflanzen und Tiere

Leider haben Gartenteiche die Angewohnheit schnell zu verschmutzen. Ich glaube jeder Teichbesitzer kennt das. Sobald die Pollen wieder in der Luft sind weiß man eigentlich das sie schon bald den Gartenteich komplett grün gemacht haben. Algenwachstum ist einfach furchtbar! Der Grund dafür ist das geringe Konzentration an Phosphor schon eine Eigengüter auslösen

 

 

Genau hier fing meine Lösungssuche an

Eine Reinigung ist definitiv notwendig und dass schönste wäre doch wenn die Natur auch in diesem Fall alles von alleine löst!

Doch bei technischen Lösungen wird auch immer in die Natur eingegriffen. Mal mehr mal weniger. Ich wollte jedenfalls nicht das auch nur ein Lebewesen in meiner Gartenpumpe landet.

Ich habe über eine erstaunliche Pflanze gelesen, die am Teichrand gepflanzt werden kann und den Gartenteich von selbst reinigt. Das Wasser wurde durch sie so sauber, dass es sogar in meinem Gewächshaus verwendet wird. Die Pflanze heißt Wunder-Segge (lateinisch: Carex appropinquata).

https://de.wikipedia.org/wiki/Schwarzschopf-Segge

 

So wird sie verwendet

Ihre Staude muss einfach im Flachwasserbereich, also direkt am Teichrand eingepflanzt werden. Von dort aus sagt sie Nährstoffe der Algenblüte direkt aus dem Wasser, so das alles immer schön sauber bleibt. Als ich dies gemacht habe konnte ich feststellen, dass das Wasser meines Gartenteichs immer sauer blieb. Selbst eine Solarpumpe war nicht mehr notwendig.

Ich habe sieben dieser Pflanzen an meinen Teich gesetzt und bereits nach einer Woche konnte ich jeden einzelnen Stein am Grund erkennen. Zudem hat es aufgehört zu regnen und auch kleine Frösche und andere Wasserlebewesen sind wieder zu sehen.

Die Lösung ist noch nicht perfekt aber natürlich

 


Das Ganze klappt leider nur solange die Pollenbelastung nicht so hoch ist. Die Wunder-Segge hat leider auch ein Limit! An dieser Stelle interessiert es mich besonders wie ihr das macht! Was für eine Pumpe verwendet ihr, oder welche Strategien verfolgt ihr damit euer Gartenteich immer effektiv sauber bleibt?